Ein außergewöhnliches Stück für den anspruchsvollen Sammler:
Eine anthropomorphe Terrakotta-Statuette, ausgegraben in der hocharchäologischen Kultur von Bura (Niger-Tal). Das 32 cm hohe Artefakt zeugt vom künstlerischen und rituellen Genie dieser eisenzeitlichen Zivilisation (3.–13. Jahrhundert).
Das Werk zeichnet sich durch eine lange, schlanke Silhouette und eine feine Gesichtsstilisierung aus, die typisch für die Funde in der Nekropole von Bura-Asinda ist, und weist eine authentische Ausgrabungspatina auf, die mit sedimentären Konkretionen überkrustet ist.
Ein seltenes Museumsstück, das bei Liebhabern von Stammeskunst und afrikanischer Archäologie sehr begehrt ist.
1.800,00 €
Bruttopreis
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Ein bedeutendes Beispiel für Grabstatuen aus dem Nigertal
Die in den 1980er Jahren wissenschaftlich entdeckte Bura-Kultur revolutionierte die Geschichte der primitiven Kunst, indem sie Terrakotta-Statuen von verblüffender plastischer Modernität offenbarte.
Diese 32 cm große Skulptur fügt sich perfekt in dieses archäologische Ensemble ein.
Aus dichtem lokalem Ton geformt, weist sie die Vertikalität und formale Schlichtheit auf, die die Figuren dieser Region kennzeichnen.
Ihre Oberfläche trägt die Spuren der Zeit und langer Bestattung:
Natürliche Erosionen und erdige oder mineralische Konkretionen, die den geologischen Identitätsnachweis des Objekts darstellen.
Im rituellen Kontext von Bura krönten diese anthropomorphen Darstellungen oft Bestattungsurnen oder dienten als Gedenksteine in weitläufigen Nekropolen. Das auf seine geometrischen Linien reduzierte Gesicht vermittelt einen Ausdruck von Innerlichkeit und sakraler Feierlichkeit.
Ob für eine Kuriositätensammlung oder eine angesehene Privatsammlung – dieses Artefakt verkörpert das Wesen der vorkolonialen westafrikanischen Archäologie.
Expertisekriterien und Erhaltungszustand
- Authentizität des Materials: Authentische, ausgegrabene Terrakotta, die eine natürliche Sedimentationspatina und durch den Boden des Nigertals hervorgerufene metallische Oxidation aufweist.
- Bura-Ästhetik: Ein bemerkenswerter skulpturaler Minimalismus (eingravierte oder pastillierte Augen und Mund, lineare Hakennase), der auf dem internationalen Markt für Stammeskunst sehr begehrt ist.
- Präsentation: Die schlanke Silhouette von 32 cm sorgt für eine starke visuelle Wirkung. Sie sollte unter gerichtetem Licht präsentiert werden, um die Texturen und Farbnuancen des Tons hervorzuheben.
Technische Spezifikationen & Inventarliste
- Typologie: Anthropomorphe Statuette / Archäologische Grabkunst.
- Kulturelle Zuschreibung: Bura-Zivilisation (Bura-Asinda-Kultursystem).
- Stilistische Datierung: Afrikanische Eisenzeit (Zeitraum geschätzt zwischen dem 3. und 13. Jahrhundert n. Chr.).
- Abmessungen: Höhe: 32 cm.
- Material: Rohterrakotta mit erhaltenen Ausgrabungskonkretionen.
- Profil: Ausschließlich für Sammler von Stammeskunst, spezialisierte Galerien und Liebhaber hochrangiger afrikanischer Archäologie bestimmt.
Technische Daten
- Höhe (cm)
- 32
- Durchmesser (cm)
- 12
- Gewicht (gr)
- 2000
- Hauptmaterial
- Erde
- Staat
- Ehemaliger
- Herkunft
- Niger
- REP
- FR338377_01FWCZ
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